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Aktuelle Nachrichten

Bekanntmachung - Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 15 "Misch-und Gewerbegebiet Störing"

Bekanntmachung Gemeinde Heretsried

Vollzug der Baugesetze; Aufstellung des Bebauungsplanes

Nr. 15 "Misch-und Gewerbegebiet Störing" für den Ortsteil Lauterbrunn
der Gemeinde Heretsried;

Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB

 

Mit Beschluss vom 10.12.2019 hat der Gemeinderat der Gemeinde Heretsried beschlossen, für den dargestellten Bereich einen Bebauungsplan aufzustellen.

 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst die Fl.Nr. 710, 710/1, 710/2, 710/3, 711, 711/1, 711/2, 711/3 und 723 sowie einer Teilfläche der Fl.Nr. 707 (Störingstraße), jeweils Gemarkung Lauterbrunn.

 

Der genaue Umgriff ist aus dem nachstehenden Lageplan ersichtlich (ohne Maßstab).

 

Die vorliegende Planung der Gemeinde Heretsried umfasst die Ausweisung eines Misch- und Gewerbegebietes im östlichen Bereich des Gemeindegebietes von Lauterbrunn. Ziel ist es, die Weiterentwicklung des Ortes zu sichern, indem flexibel nutzbare Grundstücke unterschiedlicher Größen für Gewerbe- und Misch-/Wohnnutzungen angeboten werden können.

Mit der Ausarbeitung des Bebauungsplans wurde das Planungsbüro Josef Tremel, 86157 Augsburg, Pröllstraße 19, beauftragt.

 

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB des Bebauungsplans in der Fassung vom 10.12.2019 hat ebenso wie die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB in der Zeit vom 17.02.2020 bis 18.03.2020 stattgefunden. Die vorgebrachten Bedenken und Anregungen wurden am 14.07.2020 behandelt und darüber Beschluss gefasst.

Die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB des Bebauungsplans in der Fassung vom 14.07.2020 hat ebenso wie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 28.08.2020 bis 29.09.2020 stattgefunden. Die vorgebrachten Bedenken und Anregungen wurden am 13.10.2020 behandelt und darüber Beschluss gefasst.

 

Die eingegangene Stellungnahme der Unteren Immissionsschutzbehörde erforderte eine Überarbeitung des Immissionsgutachtens, woraus teilweise verringerte flächenbezogene Schallleistungspegel resultierten. Aufgrund dieser Einschränkungen werden die Gewerbeflächen nun als 'GEe' (eingeschränktes Gewerbegebiet) ausgewiesen. Die neuen Schallleistungspegel wurden mit der zugehörigen Zonierung in die Planung übernommen und redaktionelle Korrekturen vorgenommen.

 

Der Entwurf des Bebauungsplanes samt Grünordnungsplan mit der Begründung in der Fassung vom 13.10.2020 wurde vom Gemeinderat in seiner Sitzung am 13.10.2020 behandelt und gebilligt.

Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem entsprechenden Bebauungsplanentwurf eine erneute  öffentliche Auslegung sowie eine erneute Beteiligung der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange im Sinne der §§ 3 Abs. 2 bzw. 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen. Hierfür wurde aufgrund des geringen Änderungsumfanges und da sich die sonstigen Planungsinhalte nicht verändert haben, eine angemessene verkürzte Frist gewählt; außerdem ist nur zu den geänderten Punkten Stellung zu nehmen.

 

Im Vollzug dieser Beschlussfassung liegt der zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplans samt Begründung und Grünordnungsplan in der Fassung vom 13.10.2020 des Umweltberichts sowie der wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit vom

 

27.11.2020 bis einschließlich 11.12.2020

 

im Rathaus der Gemeinde Heretsried sowie in der VGem Welden während der allgemeinen Geschäftszeiten öffentlich aus. Die Öffentlichkeit kann sich dort über die Entwürfe, die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen (schriftlich oder zur Niederschrift) vorgebracht werden.

Für den Auslegungsraum sind die besonderen Nutzungsbedingungen im Rahmen der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu beachten.

 

Weiter werden folgende umweltbezogene Stellungnahmen und Unterlagen mit ausgelegt:

  • Umweltbericht in der Fassung vom 13.10.2020.
  • ergänzte Schalltechnische Untersuchung 7040.0/2020, IB Kottermair, Altomünster
  • Stellungnahme des LRA SG Immissionsschutz vom 24.09.2020
  • Stellungnahme des LRA SG Naturschutz vom 28.09.2020
  • Stellungnahme des BUND vom 28.09.2020

 

Es liegen folgende Arten umweltbezogener Informationen vor:

Schutzgüter

Art der vorhandenen Information

Boden

Ermittlung Bodenverhältnisse in Bodengutachten; Zur Schonung des Bodenlebens sind befestigte Flächen für Zufahrten, Stellplätze etc. zu minimieren und mit wasser- und luftdurchlässigen Belägen zu gestalten, wo dies mit dem Gewerbebetrieb verträglich ist (Satzung 5.2).

Wasser

Begrenzung der Versiegelung durch Festsetzung wasserdurchlässiger Beläge (Satzung 5.2); Versickerungsgebot für nichtschädlich verunreinigtes Niederschlagswasser auf dem Grundstück, Versickerungsanlagen sind nach den einschlägigen Regeln der Technik zu bemessen und zu errichten, auf diesbezügliche Regelungen wird in den Hinweisen verwiesen; Regelungen zum Umgang mit verschmutztem Niederschlagswasser (Satzung 7.1.2), Abwasser von abwasserintensiven Betrieben (Satzung 7.2) und wassergefährdenden Stoffen (Satzung 7.3).

Pflanzen, Tiere,

biologische Vielfalt

Grünordnung, insb. durch Erhalt Baumbestand, Neupflanzungen und Begrünungspflicht; keine amtlich kartierten Biotope im Plangebiet; Funktion als Lebensraum für Tiere, Vögel, Insekten und Kleinlebewesen; Prüfung des Eingriffs und Ermittlung des naturschutzfachlichen Ausgleichsbedarfs

Mensch, Erholung, Lärm, Gesundheit

Staffelung vom baulichen Bestand (Wohnen) durch ein Mischgebiet zum Gewerbegebiet mit differenzierten Schall-Emissionskontingen­ten im GEe. Eine Windwurfgrenze dient dem Personenschutz.

Landschaft und

Ortsbild

Das Mischgebiet erhält zur freien Landschaft hin eine angemessene Eingrünung; Vorgaben zur Gebäudegestaltung (Gebäudetyp, Dachform etc.).

Kultur- und Sach- güter

In den Hinweisen wird auf die Meldepflicht für eventuell zu Tage tretende Bodendenkmäler gem. Denkmalschutzgesetz verwiesen.

Wechselwirkungen zwischen den

Schutzgütern

Versiegelung von Boden zugunsten der Schaffung von Flächen für Wohnen und Gewerbeflächen, Erhalt von Arbeitsplätzen am Ort.

Maßnahmen zu Vermeidung, Ver- ringerung und Aus­gleich nachteiliger Umweltauswirkg.

Es sind keine wertvollen Lebensräume von der Planung betroffen. U.a. durch eine angemessenen Eingrünung und die Versickerung von anfallendem Regenwasser werden differenzierte Vermeidungsmaßnahmen getroffen. Der Eingriff wird ausgeglichen.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass etwaige nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können.

 

In den Festsetzungen des Bebauungsplans in Bezug genommene technische Normen (insb. DIN-Normen) können bei der Gemeinde eingesehen werden.

Datenschutz:

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i.V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren" das ebenfalls öffentlich ausliegt.

 

Heretsried, 18.11.2020                                        

Jäckle, Erster Bürgermeister

 

Unterlagen zur Einsicht:

Bebauungsplan

Textteil und Begründung

Umweltbericht

 

 

 

 

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