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Bekanntmachung - Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 12 „MISCHGEBIET NORD III“ der Gemeinde Emersacker

Bekanntmachung - Aufstellung des Bebauungsplanes  Nr. 12 „MISCHGEBIET NORD III“ der Gemeinde Emersacker

Bekanntmachung Gemeinde Emersacker

 

 

Vollzug der Baugesetze; Aufstellung des Bebauungsplanes

Nr. 12 „MISCHGEBIET NORD III“ der Gemeinde Emersacker;

Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB

 

Mit Beschluss vom 09.10.2019 hat der Gemeinderat der Gemeinde Emersacker beschlossen, für den dargestellten Bereich einen Bebauungsplan aufzustellen.

 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst die Fl.-Nr. 543/1 sowie Teilflächen der Fl.-Nrn. 182 und 539 (Straßenrandstreifen/Gehweg, Staatsstraße) der Gemarkung Emersacker.

 

Der genaue Umgriff ist aus dem nachstehenden Lageplan ersichtlich (ohne Maßstab).

 

Die vorliegende Planung der Gemeinde Emersacker umfasst die Ausweisung eines Mischgebietes am Nordrand des Gemeindegebietes. Ziel ist es, die Weiterentwicklung des Ortes zu sichern, indem attraktive und gut erreichbare Grundstücke für Gewerbe- und Wohnnutzungen angeboten werden können.

 

Mit der Ausarbeitung des Bebauungsplans wurde das Planungsbüro Josef Tremel, 86157 Augsburg, Pröllstraße 19, beauftragt.

 

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB des Bebauungsplans in der Fassung vom 09.10.2019 hat ebenso wie die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB in der Zeit vom 21.10.2019 bis 22.11.2019 stattgefunden. Die vorgebrachten Bedenken und Anregungen wurden am 04.12.2019 behandelt und darüber Beschluss gefasst.

Daraufhin wurde vom Planungsbüro der Planentwurf mit allen dazu gehörenden Anlagen (Textteil, Begründung, Umweltbericht) mit Stand vom 22.04.2020 gefertigt.

 

Der Entwurf des Bebauungsplanes samt Grünordnungsplan mit der Begründung in der Fassung vom 22.04.2020 wurde vom Gemeinderat in seiner Sitzung am 22.04.2020 behandelt und gebilligt.

 

Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem entsprechenden Bebauungsplanentwurf die öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange § 3 Abs. 2 bzw. § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.

 

Im Vollzug dieser Beschlussfassung liegt der zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplans samt Begründung und Grünordnungsplan in der Fassung vom 22.04.2020 des Umweltberichts sowie der wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit vom

 

18.05.2020 bis einschließlich 19.06.2020

 

im Rathaus der Gemeinde Emersacker, Im Schloß 1, 86494 Emersacker sowie in der VGem. Welden während der allgemeinen Geschäftszeiten öffentlich aus. Die Öffentlichkeit kann sich dort über die Entwürfe, die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen (schriftlich oder zur Niederschrift) vorgebracht werden.

 

Weiter werden folgende umweltbezogene Stellungnahmen und Unterlagen mit ausgelegt:

 

  • Umweltbericht in der Fassung vom 22.04.2020. Auf die Relevanzprüfung wird als Anhang zum Umweltbericht verwiesen.
  • Schalltechnische Untersuchung 070-6303-01 vom 26.02.2020 und Geruchstechnische Untersuchung 070-6303-G-01 vom 30.03.2020 der Möhler+Partner AG, Augsburg
  • Stellungnahme des LRA SG Immissionsschutz vom 19.11.2019
  • Stellungnahme des LRA SG Naturschutz vom 21.11.2019
  • Stellungnahme des BUND vom 19.11.2019

 

Darüber hinaus sind der Bebauungsplan sowie die weiteren Unterlagen ab 18.05.2020 auf dieser Seite abrufbar.

 

Es liegen folgende Arten umweltbezogener Informationen vor:

 

Schutzgüter

Art der vorhandenen Information

Boden

Ermittlung Bodenverhältnisse in Bodengutachten; Unter 5.1 der Satzung wird die Berücksichtigung der Belange des Bodenschutzes festgesetzt.

Zur Schonung des Bodenlebens sind befestigte Flächen für Zufahrten, Stellplätze etc. zu minimieren und mit wasser- und luftdurchlässigen Belägen zu gestalten, wo dies mit dem Gewerbebetrieb verträglich ist (Satzung 5.2).

Wasser

Die Versiegelung wird durch die Festsetzung wasserdurchlässiger Beläge begrenzt (Satzung 5.2).

Laut Satzung 7.1.1 ist nichtschädlich verunreinigtes Niederschlagswasser auf dem eigenen Grundstück zu versickern, Versickerungsanlagen sind nach den einschlägigen Regeln der Technik zu bemessen und zu errichten, u.a. nach den DWA-Arbeitsblättern M 153 und A 138; auf weitere diesbezügliche Regelungen wird in den Hinweisen verwiesen.

Der Umgang mit verschmutztem Niederschlagswasser (Satzung 7.1.2), Abwasser von abwasserintensiven Betrieben (Satzung 7.2) und wassergefährdenden Stoffen (Satzung 7.3) wird optimiert.

Pflanzen, Tiere,

biologische Vielfalt

Grünordnung, insb. durch Baumpflanzungen und Begrünungspflicht; keine amtlich kartierten Biotope im Plangebiet; Funktion als Lebensraum für Tiere, Vögel, Insekten und Kleinlebewesen; Prüfung Eingriff und naturschutzfachlicher Ausgleichsbedarf

Mensch, Erholung,

Lärm, Gesundheit

Das Mischgebiet erhält zur Wohnbebauung hin eine angemessene Eingrünung (Satzung 5.5). Die Immissionsbelastungen durch Straßen- und Anlagenlärm sowie Geruch wurden durch Gutachten geprüft.

Landschaft und

Ortsbild

Das Mischgebiet erhält zur freien Landschaft hin eine angemessene Eingrünung (Satzung 5.5).; Vorgaben zur Gebäudegestaltung (Gebäudetyp, Dachform etc.).

Kultur- und Sachgüter

In den Hinweisen wird auf die Meldepflicht für eventuell zu Tage tretende Bodendenkmäler gem. Denkmalschutzgesetz verwiesen.

Wechselwirkungen zwischen den

Schutzgütern

Versiegelung von Boden zugunsten der Schaffung von Flächen für Wohnen und Gewerbeflächen, Erhalt von Arbeitsplätzen am Ort.

Maßnahmen zur

Vermeidung, Ver- ringerung und zum Ausgleich nachtei- liger Umweltaus- wirkungen

Es sind keine wertvollen Lebensräume von der Planung betroffen. U.a. durch eine angemessene Eingrünung und die Versickerung von anfallendem Regenwasser werden differenzierte Vermeidungsmaßnahmen getroffen. Der Eingriff wird ausgeglichen.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass etwaige nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können.

 

In den Festsetzungen des Bebauungsplans in Bezug genommene technische Normen (insb. DIN-Normen) können bei der Gemeinde eingesehen werden.

 

Emersacker, 06.05.2020

Karl-Heinz Mengele

Erster Bürgermeister

 

 

Unterlagen zur Einsicht:

 

Planzeichnung

Textteil und Begründung

Ausgleichsflächenkonzept

Umweltbericht

Gutachten Geruch

Gutachten Schall

Gutachten Relevanzprüfung

 

 

 

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